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ACKER-
FLÄCHEN

In Verbindung mit dem Wolfshof können darüber hinaus 8,4 Hektar Ackerland erworben werden, die in drei Flächen aufgeteilt sind.

Bis Oktober 2024 sind diese Flächen verpachtet, sodass wir uns in einer Kleingruppe Zeit nehmen werden, Eckpunkte für ein ganzheitliches, umfassendes Pflegenutzungskonzept zu entwerfen. In diesem werden sowohl ökologische und ökonomische Dimensionen als auch soziale Aspekte beachtet und sinnvoll in sich und bestehende Strukturen eingebettet und verwoben werden.

Bisher besteht für Wald und Ackerflächen eine Kooperation für die Pflege und Nutzung mit dem Kulchhof in Rechtebach www.kulchhof.de/bauernhof und eine enge Zusammenarbeit mit einer SoLaWi. Die bereits bestehende solidarische Landwirtschaft im Netzwerk, die Gemüseanbau auf einer kleinen Fläche betreibt und bereits einen Teil der Ernährungssouveränität des Gemeinschaftsnetzwerks absichern kann, kann so an einem neuen Standort mit einem weiteren Team von Landwirt*innen organisch erweitert werden, in dem das Angebot um Ackerfrüchte ergänzt wird und so weitere Leute mit mehr Angebotsvielfalt gut versorgen kann. Das zur Verfügung stehende Ackerland gibt Menschen, die hier wohnen und zukünftig leben wollen Perspektiven in Bezug auf Ernährungssouveränität und Versorgung allgemein, darüber hinaus Möglichkeiten der Beschäftigung und damit insgesamt einer tieferen Verwurzelung an diesem Ort.

Die seltene Möglichkeit so viel Ackerland gemeinsam hüten und gestalten zu können hat viel Freude, angeregte Gespräche, Träume, Visionen und Ideen lebendig werden lassen. Die größte der Flächen bietet mit 7 Hektar und Hanglage die Möglichkeit mit einem Agroforstsystem bewirtschaftet zu werden. Beispielsweise können Obst- und Nussbäume und Sträucher in Reihen gepflanzt mit Feldfrüchten und Getreide wie Linsen und Hafer kombiniert werden. Die beiden kleineren Flächen wären beispielsweise für intensiveren Gemüseanbau durch eine Solidarische Landwirtschaft geeignet. Diese ersten Überlegungen werden wir im Austausch mit Kooperationspartner*innen reifen lassen und 2024 zur Umsetzung bringen.

Grundsätzlich wollen wir auf den 8,4 ha Ackerland gemeinschaftsgetragene resiliente Ökosysteme schaffen, die uns auch in Zukunft noch ernähren können. Dabei wollen wir nicht nur ökologische Vielfalt stärken, Bodenqualität verbessern, aktiv Klimaschutz betreiben und ökologisch erzeugte Lebensmittel herstellen, sondern Konzepte der Lebensmittelproduktion schaffen, die auch ökonomisch resilient sind und bestmöglich krisenfest in Dimensionen wie Klima und Ökonomie. Darüber hinaus können sie durch ein ganzheitliches Konzept, dass durch Methoden und Prinzipien der Permakultur entwickelt wird, dazu beitragen, dass auch auf sozialer Ebene Menschen versorgt werden. Es können Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen Menschen im Kontakt mit sich und der Natur heilsame Erfahrungen machen und regenerative Kulturpraktiken lernen. Darüber hinaus lassen wir uns inspirieren von cecosesola www.cecosesola.org

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