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Land als Commons:
Sicherheit für alle Seiten

Durch die Einbettung in gemeinschaftsgetragene Strukturen machen wir hohe ökologische und soziale Standards möglich, indem der Betrieb vom globalen Marktdruck befreit wird: Als Konsument*innen und Koproduzent*innen setzen wir uns an einen Tisch und bestimmen gemeinsam wie produziert wird, legen Rahmenbedingungen, wie faire Löhne und eine ökologische Produktionsweise fest und tragen gemeinsam die Kosten und das Risiko bzw. sorgen für bessere Verteilung der Arbeit im Kollektivbetrieb. Produzierende gewinnen Sicherheit, während die Menschen, die die Produkte konsumieren ihre Versorgung aktiv mitgestalten. Alle profitieren von einer wertschätzenden Kooperation.

Für die Gestaltung unserer Systeme des Zusammenseins und Wirkens orientieren wir uns an den Mustern des Commonings www.commons-institut.org/was-sind-commons. Commoning bedeutet hierbei, dass in Bezug auf die Governance (welche Regeln gibt es, wie wird deren Einhaltung beobachtet), das konkrete Wirtschaften (wie stehen wir dabei in Beziehung zu wem, inwiefern ist das Ganze etwa tauschlogikfrei -arm?) und das Miteinander (lebendig, nicht trennend, ohne Ausbeutung) die Beteiligten so zusammenwirken, dass das Ganze am Ende fair, frei und lebendig ist und möglichst viele Bedürfnisse durch die Gemeinschaft erfüllt werden können.